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Die Antrittsvorlesung

von Gerhard Zahner

Résumé

(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)

Hans Robert Jauß, berühmter Romanist der Nachkriegszeit und Begründer der Rezeptionsästhetik, hielt 1967 an der Universität Konstanz seine Antrittsvorlesung „Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft“, die weltberühmt wurde. Zu seiner Rolle in der Waffen-SS hatte er Zeit seines Lebens ein „taktisches Verhältnis“: Er verschwieg es!
 


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Gerhard Zahners Monolog Die Liste der Unerwünschten oder Die Antrittsvorlesung handelt von Hans Robert Jauß, gestorben 1997, berühmt bis heute. Jauß: der Begründer der Rezeptionsästhetik.  Jauß: Gründer, gemeinsam mit Hans Blumenberg und Wolfgang Iser, der Forschergruppe "Poetik und Hermeneutik". Und Robert Jauß: der SS-Mann.
1944 gab es etwa 8000 freiwillige Franzosen in den Reihen der Wehrmacht, die zwangsweise der Waffen-SS unterstellt wurden. Man schuf hierfür die Inspektion Charlemagne, geleitet von SS-General Gustav Kruckenberg. Sein Verbindungsoffizier war – Hans Robert Jauß. Die Aufgabe dieser Inspektionen: Wer den Vorstellungen der Waffen–SS nicht entsprach, wurde ins Konzentrationslager oder ins Arbeitslager geschickt; die entsprechenden Listen trugen die Überschrift "die Unerwünschten“.
In Zahners Die Antrittsvorlesung spricht Jauß nun statt über Literaturgeschichte von seiner NS-Vergangenheit – relativierend, rechtfertigend und widersprüchlich. Regisseur Didi Danquart und der Schauspieler Luc Feit  beschreiben in ihrer Inszenierung diese allegorische Sekunde, wenn die Lüge die Wahrheit berührt.
Gerhard Zahner ist Rechtsanwalt, Autor und Kritiker. Der Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Didi Danquart erhielt für seinen Kinospielfilm Viehjud Levi nach dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Strittmatter den Caligari-Filmpreis der Berlinale 1999. Seit 2009 hat Didi Danquart einen Lehrstuhl für Spielfilmregie an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln. Aus der Antrittsvorlesung ist auch ein Film entstanden.
Letztlich ist es nicht immer so, dass Theater und Film stumpfe Waffen im Kampf um die Wahrheit bleiben.“ (Gerhard Zahner über die positive Reaktionen auf sein Stück)
Das unerwünschte Theater. Dass die Bühne zum Ort einer Debatte werde, die weit über sie hinausweist. Nachtkritik
Wie braun war dieser Professor wirklich? Erst ehrgeizig in der SS, dann groß als Romanist… Die Welt
Text: Gerhard Zahner
Regie: Didi Danquart
Musik: Cornelius Schwehr
Mit: Luc Feit
 


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13/05/2017 - 14/05/2017

13/05/2017 20h00 – 21h30
14/05/2017 17h00 – 18h30
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