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index (© Borkman (c) Reinhard Werner, Burgtheater)

John Gabriel Borkman

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(Malheureusement ce texte n'existe pas en français.)

"Ich hatte die Macht! Die gefesselten Millionen lagen im ganzen Land und riefen nach mir! Schrien danach, befreit zu werden! Niemand von all den anderen hörte es. Nur ich allein.

Gleich dreifach mit dem Nestroy-Theaterpreis 2015 ist Simon Stones Inszenierung von Henrik Ibsens Stück John Gabriel Borkman ausgezeichnet worden. Neben der "besten Regie" gingen weitere Ehrungen an Martin Wuttke als "besten Schauspieler" und an Roland Koch für die "beste Nebenrolle". Auch die Presse überschlug sich mit Lob.

Zudem ist das 1897 uraufgeführte Stück vor dem Hintergrund der europäischen Finanzkrise von einer geradezu bedrückenden Aktualität: Denn die Hauptfigur ist ein Bankier, der fast alles verloren hat: seinen Lebensinhalt, sein Finanzimperium, seine Freiheit aufgrund einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Betrugs, sein Ansehen, seine heillos zerstrittene Familie. Von dieser scheinbar ausweglosen Situation ausgehend skizziert das Stück die Suche nach Sinn, nach Hoffnung, nach Werten und Moral.

Dabei verlegt Stone nicht nur Handlung ins 21. Jahrhundert, sondern ersetzt auch gleich Ibsens Originaltext mit viel Witz durch heutige Alltagssprache. Und dieses Experiment gelingt. So urteilen die Oberösterreichischen Nachrichten: "Noch nie hat man diese Geschichte über einen Betrüger, der in Selbstmitleid versinkt und sich mit seinen Liebsten aussöhnen möchte, so witzig und doch so stimmig gesehen".

» Mit seinen energiegeladenen Überdrehungen treibt [Simon Stone] dem Stück die Schwere aus; den Tiefgang behält es auch als Komödie. Neue Zürcher Zeitung, Barbara Villiger Heilig

» Was für ein Furioso! Was für ein Gemetzel! Was für ein High-Speed-Ereignis! Denn mit John Gabriel Borkman landen die Wiener Festwochen (und damit auch das koproduzierende Burgtheater) einen absoluten Hit. Kurier, Peter Jarolin

» Stone schreibt knapp, pointiert und mit stupend trashiger Plausibilität. Sein Facelift-Ibsen folgt dem alten Norweger treu von Szene zu Szene, der sich nach zeitkosmetischer Runderneuerung wieder so oberflächenfrisch fühlen darf wie vor 120 Jahren. Theater heute, Franz Wille

» In diesem Theaterspiel bleibt nichts hinter bürgerlicher Staffage verborgen. Simon Stone ist ein Expressionist. Er lässt grell und laut spielen. Da folgen ihm fabelhafte Schauspieler mit so viel Verve, dass die wüste Streiterei oft sogar witzig wird. Salzburger Nachrichten, Hedwig Kainberger




Mit
Martin Wuttke, Birgit Minichmayr, Max Rothbart, Caroline Peters, Nicola Kirsch, Roland Koch, Liliane Amuat Regie Simon Stone
Bühne Katrin Brack
Kostüme Tabea Braun
Musik Bernhard Moshammer
Licht Friedrich Rom
Dramaturgie Klaus Missbach Produktion Burgtheater Wien
Koproduktion Wiener Festwochen, Theater BaselMardi 23  MAI 2017 à 20h00 (tickets)
Mercredi 24  MAI 2017 à 20h00 (tickets)
DURÉE 2h00 (pas d'entracte) Einführung zum Stück von Frau Simone Beck eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn (in Deutsch)

Adultes 25 €, 20 €, 15 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu
Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle


Contacts pour cet événement

Internet: http://www.theatres.lu/-p-20002094.html


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- Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, LUXEMBOURG - Luxembourg


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Mardi, 23/05/2017


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