C009 Max_und_Moritz

C009 Max_und_Moritz

Wilhelm Busch Abend


Abteilung Sprecherziehung des Konservatoriums Esch/Alzette

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Max und Moritz & Plisch und Plum

Max und Moritz, die wohl bekannteste
Lausbubengeschichte der deutschen Literatur,
und Plisch und Plum, eine ebenso in Versform
gehaltene Erzählung über zwei ungezogene
Hunde, die zwei Jungens vor dem Schlachter
retten, werden von Schülern der deutschen
Sprecherziehungsklasse dargeboten,
musikalisch umrandet von der Chorale
préparatoire
und dem Ensemble de saxophones
des Konservatoriums, unter der Leitung von
Josée Schmitz und Jessica Quintus.

Ach, was muß man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
Welche Max und Moritz hießen;
Die, anstatt durch weise Lehren
Sich zum Guten zu bekehren,
Oftmals noch darüber lachten
Und sich heimlich lustig machten.

Eine Pfeife in dem Munde,
Unterm Arm zwei junge Hunde
Trug der alte Kaspar Schlich. –
Rauchen kann er fürchterlich.
Doch, obschon die Pfeife glüht,
Oh, wie kalt ist sein Gemüt! –

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am
15.April 1832 in Wiedensahl bei Hannover geboren.

Deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler,
Vater des Comics, Schöpfer unsterblicher Figuren
wie Max und Moritz, Die Fromme Helene und Fipps
der Affe
sowie den dazugehörenden satirischen Versen.

Wilhelm Busch, der älteste Sohn eines Kaufmanns,
kam im Alter von 9 Jahren in die Obhut seines Onkels,
dem Pastor Georg Kleine, nach Ebergötzen bei Göttingen.

Dieser naturverbundene Mann und leidenschaftlicher Imker
prägte sicherlich Wilhelms Liebe zur Natur. Auf Wunsch
seines Vaters begann er 1847 das Studium des Maschinenbaus,
gab dies aber 1851 auf und studierte Malerei in Düsseldorf,
Antwerpen und München. Von den großen flämischen
und holländischen Meistern der Malerei des 16. und 17.
Jahrhunderts war er derart beeindruckt, dass er seine eigenen
Gemälde zeitlebens nicht veröffentlichte, da er sie für zu
schlecht hielt.

In München wurde er ab 1858 satirischer Zeichner und
Mitarbeiter der Fliegenden Blätter und der Münchner
Bilderbogen
(ab 1859). Seine erste Bildergeschichte Max und
Moritz
erschien 1865. 1868 zog Wilhelm Busch nach Frankfurt,
wo auch sein Bruder Otto lebte. Mit Johanna Keßler, die er dort
kennenlernte, verband ihn eine tiefe Freundschaft.

1879 zog er zu seiner Schwester Fanny Nöldeke nach
Wiedensahl. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Wilhelm
die Erziehung seiner drei Neffen. 1899 zog er zu seinem Neffen,
dem Pfarrer Otto Nöldeke, nach Mechtshausen am Harz. Dort
starb er am 9. Januar 1908.

Jean-Paul Maes :
Regie


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Vente Internet à partir du 1er septembre 2016.
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Kulturpass € 1,50 - réservation en caisse

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